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Teil 3

...Eines Abends saßen sie wieder zu zweit im Raucherraum und alberten rum. Draußen regnete und donnerte es. Es war eine sehr gemütliche Stimmung als Nate sie auf einmal fragte ob er sie nicht ein bisschen massieren sollte. Jane war wirklich sehr verspannt, denn die Tage waren anstrengend, aber woher wusste Nate das? Zögernd sagte sie ja und setzte sich zu ihm. Seine großen starken Hände fingen an sie zu massieren. Er machte das wirklich gut und Jane schloss ihre Augen und genoss es sehr. Sie bekam dabei sogar einige Male Kribbeln im Bauch, was sie sich natürlich nicht eingestehen konnte, denn ihre Gedanken kreisten eigentlich um das Leben nach der Klinik. Was würde aus ihrer Freundschaft zu Nate werden? Werden sie sich vielleicht noch besser verstehen als hier drin oder etwa sich aus den Augen und gleichzeitig aus dem Sinn verlieren? Was Jane wusste war, dass sie diese Momente nie vergessen wird, aber sie hatte doch etwas Angst vor dem was sie "draußen" erwarten könnte. Hier in der Klinik war alles so einfach, man musste nicht zur Arbeit und sich nicht mit seiner Familie rumschlagen, alle Probleme wurde von einem ferngehalten und es war angenehm einfach hier drinnen. Aber die Zeit würde bald vorbei sein, das hielt sie sich Tag für Tag vor Augen. Zwei Wochen hatten Jane und Nate noch bis sie entlassen wurden. Was wohl in dieser Zeit passieren würde?

Nate hatte eine Freundin die ihn jeden Tag besuchte; jeden Abend saß er hier mit Jane und sie massierten sich gegenseitig, kraulten sich den Nacken, schenkten sich einfach nur Nähe und Wärme, was hier in der Klinik sonst wirklich zu kurz kam. Nates Freundin wusste von alle dem nichts, ob sie wohl eifersüchtig wär?  Ob sie es vielleicht doch wusste und es okay fand solange es nur beim massieren bleibt? Jane wusste es nicht, ein schlechtes Gewissen machte sich aber nicht breit. Sie machte sich trotzdem unendlich viele Gedanken um dieses Thema, denn sie hatte vor irgendetwas Angst, sie wusste nur noch nicht wovor. Immerhin wusste sie mittlerweile was der Ring an seinem Finger bedeutete: Er war verlobt und im kommenden Jahr wollte er seine Freundin heiraten. Jane fand es sehr schön, denn sie freute sich immer wenn sich Menschen gefunden haben die den Rest ihres Lebens miteinander verbringen wollten, in Guten wie in Schlechten Zeiten. Trotzdem war sie traurig, denn sie wollte auch von jemandem so geliebt werden; endlich wieder glücklich sein, das war ihr größter Wunsch....

6.12.06 00:21
 


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