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Teil 4

...In ihrem Leben lernte Jane bisher noch keinen Mann wie Nate kennen. Ein Mann mit dem man zusammen lachen und auch zusammen weinen kann, der einem das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit schenkte, selbst dann wenn sie sich mal nicht sehen konnten aber einfach wussten, dass der andere da ist. Das gab beiden ein gutes Gefühl. Janes Beziehungen und Affairen bestanden bisher immer aus überwiegend unglücklichen Momenten, Tränen flossen und keiner fühlte sich wohl. Das wollte sie jetzt ändern, mit offeneren Augen durch's Leben gehen und egal wie lange sie warten musste, sie war sich sicher, dass irgendwann der Richtige kommt...

Der Abschied von der Klinik stand Jane und Nate sehr bevor. Sie machten Pläne wie oft sie sich draußen sehen würden, hatten gleichzeitig Angst dass das nicht funktionieren würde, obwohl es beide wollten. Die sieben Wochen die sie miteinander verbrachten schweißte sie sehr zusammen, sie machten gemeinsam eine sehr schwere Zeit durch und versüßten sie sich gleichzeitig durch die wenigen Stunden die sie allein für sich hatten. Zum Abschied ins normale Leben zurück schenkten sie sich gegenseitig eine Kette die sie immer an diese Zeit zurückerinnern würde, an eine Zeit, die man nur mit einem Menschen an seiner Seite richtig gut meistern kann.

Die ersten Tage nach der Entlassung gingen massenweise SMS hin und her, ab und zu sah man sich, aber das reduzierte sich bereits nach drei Wochen schon auf das Mindeste. Was man dazu sagen muss ist, dass Nates Freundin selbstverständlich auch nicht sehr begeistert davon war, dass er den ganzen Tag mit seinem Handy rumspielte und Jane die ganze Zeit Texte schrieb. Jane ging davon aus, dass es immer weniger mit dem Kontakt wurde, weil seine Freundin sehr eifersüchtig war. Sie konnte das sehr gut nachvollziehen, sie war früher auch ein sehr eifersüchtiger Mensch, aber sie hat gelernt mit solchen Situationen umzugehen, trotzdem konnte sie Nates Freundin das nicht übel nehmen, denn Eifersucht ist ein sehr schwieriges Thema.

Der Kontakt blieb so, man hörte ab und zu mal was voneinander doch nach einigen vergeblichen Versuchen den Kontakt wieder aufzubauen, ließ Jane es irgendwann auch sein. Es kamen keine Gespräche mehr zustande, es wurde nur ab und zu gefragt wie es dem anderen geht. Nate ging es meistens sehr schlecht und das zog Jane so dermaßen runter, dass sie nicht wusste was sie machen sollte. Beruflich wechselte sie schließlich ihren Wohnort, da sie unter anderem sowieso nicht mehr wusste was sie noch hier hielt. Aus diesem Grund beschloss sie nach nun mehr als 3 Jahren ihn einfach Mal besuchen zu kommen. 'Der wird Augen machen', dachte sie sich. Hoffentlich würde er sich freuen?!

Also sitzt Jane nun im Zug und hat noch eine Stunde bis sie in Rendsburg eintrifft. Sie überlegt was er wohl sagen wird wenn sie auf einmal vor ihm steht?! Ob er überhaupt zu hause ist? Es ist komisch mal wieder in die alte Heimat zu fahren denkt Jane sich, sie war nun seit 3 Jahren nicht mehr hier gewesen. Nate wird sicherlich sehr überrascht sein sie zu sehen. Jane trägt seine Kette nach wie vor, es ist eine Art Symbol für sie geworden was ihr zeigt, dass nichts schlimm sein kann mit einem Freund an seiner Seite...

26.12.06 10:18


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Was ich gerade denke...

Schon seit nachmittags um vier
sitz’ ich hier mit dir und wir
trinken alkoholische Getränke.
Da stellst du mir ‚ne Frage,
die ja Frauen heutzutage
gern mal fragen; nämlich, was ich grade denke.

Ich versenk’ ungelenk
meinen Blick in mein Getränk,
denn was ich denke – nun ja, wie soll ich sagen? –
ist grad sehr privat
und auch ein wenig delikat.
Was mußt du mich das auch jetzt grade fragen!

Denn wenn ich ehrlich bin,
bin ich ehrlich hin
und weg von dir, völlig hingerissen!
Ich steh’ auf dich. Und
ganz genau aus diesem Grund
würd’ ich dich jetzt ziemlich gerne küssen...

...und zwar auf den Mund. Viel zu lange
küßte ich dich nur auf die Wange.
Gestatte mir, daß ich mich nicht mehr darauf beschränke.
Mit meinen Lippen
an den deinen zu nippen -
das ist es, was ich grade denke.

Ach, wenn wir zwei zusammen wär’n,
ich glaub’, ich holte liebend gern
für dich vom Himmel jeden noch so fernen Stern.
Ich würde 1000 Sachen,
die dich glücklich machen, machen -
wenn wir zwei zusammen wär’n.

In großer Zahl und Dichte dichtete ich für dich Gedichte.
Und hin und wieder schriebe ich dir Liebeslieder
Du bist es, der ich all meine Liebe schenke.
Das ist es, was ich gerade denke.

Doch weil ich im Lichte
deines dicht auf mich gerichte-
ten neugierig-erwartungsvollen Blicks
das alles weder klar noch vage
dir zu sagen wage, sage
ich auf deine Frage: „Och - nix.“
10.12.06 22:35


Wie es geht..


Ich schau dich an und du bist unbeschreiblich schön.
Ich könnte ewig hier sitzen und dich einfach nur ansehen.
Doch plötzlich stehst du auf und du willst gehn.

 
Bitte geh noch nicht.
Ich weiß es ist schon spät.
Ich will dir noch was sagen, ich weiß nur nicht wie es geht.
Bleib noch ein bisschen hier, schau mich nicht so an,
weil ich sonst ganz bestimmt überhaupt gar nichts sagen kann.

 
Ich weiß selber nicht was los ist, meine Knie werden weich,
im Film sieht es so einfach aus, jetzt bin ich kreidebleich.
Ich weiß nicht was ich sagen soll, mein Gott jetzt gehst du gleich.


Bitte geh noch nicht, bleib noch ein bisschen hier,
ich muss dir nochwas sagen nur die Worte fehlen mir.
Bitte geh noch nicht, ich weiß, es ist schon spät,
ich will dir nochwas sagen, ich weiß nur nicht wie es geht.


Ich dachte immer, das ist leichter,
ich dachte immer, das ist doch kein Problem.
Jetzt sitz ich hier, wie ein Kaninchen vor der Schlange
und ich fühle mich, wie gelähmt.


Ich muss es sagen, ich weiß nur noch nicht wie,
ich muss es dir sagen, jetzt oder nie.
Bitte geh noch nicht, am besten gehst du nie,
ich hab’s dir schon so oft gesagt - in meiner Phantasie.
Bleib noch ein bisschen hier, bitte geh noch nicht,
was ich versuche dir zu sagen ist „Ich liebe dich!“


Ich weiß nicht, wie es geht, wie es geht, wie es geht.

10.12.06 22:25


Abends...

Achjaaaaa..... wie schön wenn's endlich Wochenende wär

Bei mir geht im Moment nicht soooo viel, seit ich zu Hause nen Internetzugang hab häng ich irgendwie nur noch vorm Rechner. Naja is wohl vielleicht auch verständlich so nach 1,5 Jahren Internetlosigkeit *gg* Gestern abend hab ich seit über ner Woche mal wieder nen guten Freund von mir besucht. Hatte mich richtig drauf gefreut ihn wiederzusehen, ich hatte eigentlich sooooo viel zu erzählen, als ich kam allerdings war noch ein Freund von mir da und hatte für uns 3 dann lecker gekocht. Auch gut Wir haben rumgealbert, sehr geile Musik gehört (*gg*) und viel gelacht. Ich fühl mich immer wohl dort; einer der wenigen Orte wo ich so sein kann wie ich bin. Find ich gut! Mir ist auch aufgefallen dass wir uns viel viel besser verstehen seit wir uns seltener sehen. Ich find das eigentlich ziemlich cool, denn es gibt nichts schlimmeres, finde ich, als wenn es in einer Freundschaft irgendwann soweit ist dass man sich nichts mehr zu erzählen hat. Das finde ich übrigens in eine Beziehung auch sehr schlimm. Wenn man sich irgendwann nichts mehr zu sagen hat dann ist irgendwas gewaltig schief gelaufen. Ich denke aber dass das bei uns nicht so schnell passieren wird, denn eigentlich haben wir uns immer was zu erzählen.

Ich hab grad mit Jana geschnackt, am Montag wollen wir n paar Weihnachtsgrüße per Post verschicken. Da freu ich mich schon drauf Wollen n paar alte Bekannte dran erinnern dass es uns noch gibt und ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit und Frohe Weihnachten wünschen. Hab ich noch nie gemacht.. Naja Weihnachtskarten hab ich schon das eine oder andere Jahe ma geschrieben aber ich schick sie irgendwie nie ab, das fällt mir dann Silvester oder so immer auf *gg*

So, ich sitz jetzt hier bei der arbeit, hab nicht sonderlich viel zu tun (wie man sieht) und werd wohl erstmal nen Tee kochen, dann eine rauchen und zum Bäcker *mjam*
Also leute, wir lesen uns

Liebe Grüße von mir

7.12.06 09:59


Teil 3

...Eines Abends saßen sie wieder zu zweit im Raucherraum und alberten rum. Draußen regnete und donnerte es. Es war eine sehr gemütliche Stimmung als Nate sie auf einmal fragte ob er sie nicht ein bisschen massieren sollte. Jane war wirklich sehr verspannt, denn die Tage waren anstrengend, aber woher wusste Nate das? Zögernd sagte sie ja und setzte sich zu ihm. Seine großen starken Hände fingen an sie zu massieren. Er machte das wirklich gut und Jane schloss ihre Augen und genoss es sehr. Sie bekam dabei sogar einige Male Kribbeln im Bauch, was sie sich natürlich nicht eingestehen konnte, denn ihre Gedanken kreisten eigentlich um das Leben nach der Klinik. Was würde aus ihrer Freundschaft zu Nate werden? Werden sie sich vielleicht noch besser verstehen als hier drin oder etwa sich aus den Augen und gleichzeitig aus dem Sinn verlieren? Was Jane wusste war, dass sie diese Momente nie vergessen wird, aber sie hatte doch etwas Angst vor dem was sie "draußen" erwarten könnte. Hier in der Klinik war alles so einfach, man musste nicht zur Arbeit und sich nicht mit seiner Familie rumschlagen, alle Probleme wurde von einem ferngehalten und es war angenehm einfach hier drinnen. Aber die Zeit würde bald vorbei sein, das hielt sie sich Tag für Tag vor Augen. Zwei Wochen hatten Jane und Nate noch bis sie entlassen wurden. Was wohl in dieser Zeit passieren würde?

Nate hatte eine Freundin die ihn jeden Tag besuchte; jeden Abend saß er hier mit Jane und sie massierten sich gegenseitig, kraulten sich den Nacken, schenkten sich einfach nur Nähe und Wärme, was hier in der Klinik sonst wirklich zu kurz kam. Nates Freundin wusste von alle dem nichts, ob sie wohl eifersüchtig wär?  Ob sie es vielleicht doch wusste und es okay fand solange es nur beim massieren bleibt? Jane wusste es nicht, ein schlechtes Gewissen machte sich aber nicht breit. Sie machte sich trotzdem unendlich viele Gedanken um dieses Thema, denn sie hatte vor irgendetwas Angst, sie wusste nur noch nicht wovor. Immerhin wusste sie mittlerweile was der Ring an seinem Finger bedeutete: Er war verlobt und im kommenden Jahr wollte er seine Freundin heiraten. Jane fand es sehr schön, denn sie freute sich immer wenn sich Menschen gefunden haben die den Rest ihres Lebens miteinander verbringen wollten, in Guten wie in Schlechten Zeiten. Trotzdem war sie traurig, denn sie wollte auch von jemandem so geliebt werden; endlich wieder glücklich sein, das war ihr größter Wunsch....

6.12.06 00:21


Zwillinge..

...Manchmal haben Sie es faustdick hinter den Ohren. Da reizt es Sie, Ihren Lover zu necken. Doch wenn Sie da so reizvoll dasitzen, wird man die vielen kleinen Giftpfeile gar nicht bemerken, die Sie abschießen. Am Samstag wird Ihnen dann der Kampf der Geschlechter langweilig. Sie schalten wieder auf lieb um.

Na da bin ich ja mal gespannt aufs Wochenende... hrhr
4.12.06 15:25


mitten in der Nacht

...bin ich nun zu Hause angekommen und werde jetzt träumen gehen =)
Hoffe ihr hattet auch nen netten Abend so wie ich
inkl. Polizeikontrolle wie fast jedes Wochenende hier in der Bronx!
..Achjaa...die Sherrifs! :D

Schlaft gut, bzw. Guten morgen! (ich denke mal nicht, dass das hier jetzt noch einer liest, eher am Samstag morgen, deswegen *g*)
2.12.06 05:11


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